HauptpunktUeberunsoben.JPG

Spatenstich zum Bau von 40 Mietwohnungen in Oberhausen

Bei hochsommerlichen Temperaturen griffen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl,
WBG-Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe, Architekt Werner Eberle, Stadtrat Dieter Benkard und WBG-Projektleiter Jürgen Winterholler am Freitag, 24. Juli 2015 zum Spaten um den Bau von 40 Mietwohnungen symbolisch zu starten.

Als kommunales Wohnungsunternehmen ist die WBG ein enger Partner der Stadt und wichtiger Akteur in der Augsburger Stadtentwicklung. Die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums für breite Schichten der Bevölkerung steht im Vordergrund der unternehmerischen Tätigkeit. Waren die Sanierung und Modernisierung des eigenen Wohnungsbestandes viele Jahre absolut vordringlich, so kommt aktuell dem Neubau eine größere Bedeutung zu.

Der Einwohnerzuzug und der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum nehmen stetig zu. Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat der Stadtrat die WBG beauftragt, bis 2020 insgesamt 600 Mietwohnungen zu errichten und/oder zu erwerben. „Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist eine dringende Aufgabe, die wir – unserem Gründungs-zweck entsprechend – sehr gerne für die Stadtgesellschaft wahrnehmen“ betont der Geschäftsführer der WBG, Dr. Mark Dominik Hoppe.
Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sieht den nicht unerheblichen Zuzug und das Wachstum als Kompliment für die Stadt Augsburg. Beim Spatenstich spricht er von einem „guten Signal für die städtebauliche Entwicklung in Oberhausen“ und hofft, dass private Investoren nachziehen.

Die WBG erstellt auf einer ehemaligen städtischen Brachfläche in der Donauwörther Straße sowie einem dazu erworbenen Privatgrundstück eine Wohnanlage mit insgesamt 40 Mietwohnungen. Von der 2-Zimmer-Wohnung mit einer Wohnfläche ab ca. 58 m² bis hin zur 4-Zimmer-Wohnung mit ca. 103 m² reicht das breit gefächerte Wohnungsangebot. Ergänzt wird das Angebot durch eine Gewerbeeinheit sowie 40 Tiefgaragen-Stellplätze und drei Außenstellplätze. Dieses Projekt ist der letzte Baustein einer vorausschauenden Stadtplanung und es folgt den formulierten städtebaulichen Zielen des Bebauungsplans Nr. 254 „Kaltenhoferstraße“, der im August 1987 bzw. dessen Ergänzung Nr. 254 A im März 1991 in Kraft trat.

In dem Bebauungsplan wurden u. a. festgelegt, dass die Bebauung städtebaulich anspruchsvoll ausgerichtet und gestaltet werden soll, auf eine strukturelle Mischung der Bevölkerung durch das Angebot von öffentlich geförderten Mietwohnungen und Eigentumswohnungen zu achten ist und möglichst viele ökologische Techniken und Materialien verwendet werden sollen.
Die WBG hat gemeinsam mit dem Architekturbüro EBERLE Architekten BDA ein Konzept erstellt, das die Festsetzungen des Bebauungsplans in hohem Maße erfüllt. Beispielsweise werden die drei Gebäude durch ein bestehendes Blockheizkraftwerk beheizt, dieses BHKW erzeugt nicht nur Heizenergie, sondern auch Strom, der in das öffentliche Netz einspeist wird. Eine Solaranlage unterstützt zusätzlich die Heizung und produziert einen großen Teil der Energie für das Warmwasser. Die Dächer werden begrünt und leisten damit einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima, Staub wird gebunden, Luftschadstoffe werden gefiltert, Regenwasser wird zurückgehalten und durch Verdunstung dem natürlichen Wasserkreislauf zurückgegeben. Das Kanalsystem und die Kläranlagen werden dadurch entlastet.

Im Sommer 2017 soll die Wohnanlage bezugsfertig sein.

 

Oberbürgermeister

Ansprache von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl

 

Oberbürgermeister

Grußwort von Dr. Mark Dominik Hoppe

 

Oberbürgermeister

Ansprache von Architekt Werner Eberle

 

Oberbürgermeister

Am Spaten von links nach rechts: Stadtrat Dieter Benkard,

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl,

WBG-Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe,

WBG-Projektleiter Jürgen Winterholler, Architekt Werner Eberle

 

Oberbürgermeister

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

OK