24.09.2025

Wohnbaugruppe Augsburg: Richtfest für 47 neue Wohnungen in der Urmelstraße

Die Wohnbaugruppe Augsburg feierte Richtfest für ihre Wohnanlage an der Urmelstraße in Lechhausen. Bis Sommer 2026 entstehen hier, im „Puppenkistenviertel“, 47 geförderte Wohnungen in Holzbauweise – nachhaltig und zu dauerhaft bezahlbaren Mietpreisen.

Fortschritte in der Urmelstraße: Im sogenannten Puppenkistenviertel im Augsburger Stadtteil Lechhausen konnte heute das Richtfest für die ersten Häuser eines Neubauprojekts der Wohnbaugruppe Augsburg gefeiert werden. Damit ist ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur Fertigstellung der Wohnanlage bis Sommer 2026 erreicht. Auf einer Fläche von rund 4.700 Quadratmetern entstehen hier drei Gebäude mit insgesamt 47 dauerhaft bezahlbaren Wohnungen im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EOF).

Grundstücksübertragung durch die Stadt

Erbaut wird das Projekt auf einem Grundstück, das dem städtischen Wohnungsunternehmen kostenfrei von der Stadt Augsburg übertragen wurde. Oberbürgermeisterin Eva Weber, Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbaugruppe Augsburg, betonte beim heutigen Richtfest: „Mit der Wohnanlage Urmelstraße schaffen wir dringend benötigten Wohnraum, der für alle Einkommensgruppen erschwinglich ist. Besonders erfreulich ist, dass wir dieses Projekt im engen Schulterschluss mit dem Stadtrat umsetzen können, der die Grundstücksübertragung einstimmig beschlossen hat.“

Hoher Standard bei bezahlbaren Mieten

Damit die Maßnahme bei den anhaltend hohen Baukosten wirtschaftlich realisiert werden kann, hat das Amt für Wohnbauförderung und Wohnen der Stadt Augsburg eine Zielmiete von 14,50 Euro pro Quadratmeter genehmigt. Für die künftigen Mieter:innen bedeutet das jedoch keine übermäßige Belastung: Durch die Einkommensorientierte Förderung (EOF) wird die Miete einkommensabhängig deutlich reduziert. In der niedrigsten Stufe zahlen Haushalte rund 7,00 Euro pro Quadratmeter, in der höchsten Einkommensstufe etwa 9,50 Euro.

Klimaschonende Gebäude in Holzbauweise

Alle 47 Wohnungen werden barrierefrei, drei davon rollstuhlgerecht, errichtet. Eine Mischung aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen bietet – vom Single-Haushalt bis zur mehrköpfigen Familie – Wohnraum für verschiedene Anspruchsgruppen. Eine Tiefgarage, Fahrradstellplätze sowie attraktive Außenflächen mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen komplettieren die Wohnanlage, die nach dem Standard „Klimafreundliches Wohngebäude“ (KFWG) gebaut wird. Die Urmelstraße ist zudem nach dem „Michaelipark“ in Pfersee das zweite Neubauprojekt der Wohnbaugruppe in Holzbauweise. Insgesamt belaufen sich die Kosten (inklusive Grundstück) auf rund 21,2 Millionen Euro.

Blick in die Zukunft: Weitere Baustarts geplant

Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe gibt abschließend einen Ausblick über die folgenden Maßnahmen der Wohnbaugruppe Augsburg: „Dank des Sommerpakets des Freistaats Bayern können wir wider Erwarten doch noch in diesem Jahr mit einem neuen Bauvorhaben starten: Mitte November erfolgt in zentraler Innenstadtlage im Brunnenlechgäßchen der Spatenstich für 33 Wohnungen, die ebenfalls im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung entstehen.“ Die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Für die kommenden Jahre stehen darüber hinaus weitere Projekte an: 2026 könnte bei ausreichenden Fördermitteln der Bau von 185 Wohnungen in der Schillstraße in Lechhausen starten, 2027 könnten 70 Wohneinheiten in Inningen folgen. 
 

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