109 neue Wohnungen: Spatenstich für das Projekt "Sheridanpark I"

2. März 2020

Baustart für ein weiteres Neubauprojekt der Wohnbaugruppe Augsburg: Am heutigen Montag erfolgte der Spatenstich für den Bau der Wohnanlage „Sheridanpark I“ im Stadtteil Pfersee. Im nördlichen Bereich der ehemaligen Sheridan-Kaserne entstehen auf dem Grundstück zwischen Nestackerweg, John-May-Weg und Siegfried-Aufhäuser-Straße 109 Wohnungen, die im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EoF) errichtet werden.

Offizieller Startschuss für das Neubauprojekt „Sheridanpark I“: Die Wohnbaugruppe Augsburg baut am nördlichen Ende der ehemaligen Sheridan-Kaserne, zwischen Nestackerweg, John-May-Weg und Siegfried-Aufhäuser-Straße, eine Wohnanlage mit 109 geförderten Wohnungen. Zum Spatenstich am heutigen Montag kam auch Klaus Holetschek, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. „Projekte wie der Sheridanpark sind enorm wichtig, denn die Bevölkerung in Augsburg wächst stark. Wir brauchen noch mehr bezahlbaren Wohnraum, gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen. Wir fördern die mehr als 100 Mietwohnungen daher mit rund 18 Millionen Euro. Mit der Wohnbaugruppe Augsburg haben wir hier seit vielen Jahren einen überaus aktiven und verlässlichen Partner im geförderten Wohnungsbau. Besonders freut mich dabei, dass alle Wohnungen im Sheridanpark barrierefrei sind, denn wir alle werden älter“, so Baustaatssekretär Holetschek.

Fertigstellung für Frühjahr 2022 geplant

Auf einer Fläche von insgesamt ca. 7.500 Quadratmetern entstehen 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen, sogar vier rollstuhlgerechte Wohnungen sowie ein Gemeinschaftsraum, der von den künftigen Mieterinnen und Mietern genutzt werden kann. Die Wohnanlage, bestehend aus vier Baukörpern, wird zudem durch eine Tiefgarage mit 85 Stellplätzen ergänzt. Im Rahmen der Gestaltung der Außenanlagen werden 27 Bäume rund um die Wohnanlage gepflanzt. Die Gesamtkosten für das Projekt, das im Frühjahr 2022 fertig sein soll, liegen bei voraussichtlich ca. 33,3 Millionen Euro. „Unsere städtische Wohnbaugruppe arbeitet tatkräftig daran, bezahlbaren Wohnraum für Augsburg zu schaffen. Mit weiteren 109 Wohnungen, die hier in Pfersee entstehen, kommen wir damit wieder einen beachtlichen Schritt voran“, betont Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Mietzuschuss dank Einkommensorientierter Förderung

Um das Neubauprojekt vor dem Hintergrund der aktuell hohen Bau- und Grundstückspreise wirtschaftlich errichten zu können, wurde eine Zielmiete von 12,00 Euro pro Quadratmeter von der zuständigen Bewilligungsstelle, dem Wohnungs- und Stiftungsamt der Stadt Augsburg, genehmigt. Dank der Einkommensorientierten Förderung erhalten alle Mieter einen monatlichen Zuschuss. Somit liegt beispielsweise in der niedrigsten Einkommensstufe die Belastung für den Mieter bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. In der obersten Einkommensstufe (82.000 Euro Jahresbruttoeinkommen bei einer vierköpfigen Familie) werden die Kosten auf 9,00 Euro pro Quadratmeter gemildert.

Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum

Neben dem „Sheridanpark I“ plant die Wohnbaugruppe Augsburg im Stadtteil Pfersee zudem den Bau von 74 geförderten Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Spicherer Schule. Der Baustart soll im Herbst 2020 erfolgen. Bereits im Bau befindet sich die Wohnanlage „Reesepark I“ in Kriegshaber mit 141 geförderten Wohnungen. „Mit unseren Neubauprojekten setzen wir auf eine gute und nachhaltige Architektur und hohe Wohnqualität“, betont Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg. „Wir bauen, um die Wohnungen langfristig in unserem Bestand zu halten. Nur so können wir dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Augsburg schaffen“, so Dr. Hoppe. Einschließlich der Wohnanlage „Sheridanpark I“ beabsichtigt die Wohnbaugruppe in diesem Jahr den Baustart von insgesamt 411 Wohneinheiten.

Symbolisch zum Spaten griffen (v. li.) Roland Essl (Blaumoser Architekten), Bernd Silbermann (Prokurist Wohnbaugruppe Augsburg), 3. Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, 2. Bürgermeisterin Eva Weber, Baustaatssekretär Klaus Holetschek, Wohnbaugruppe-Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe und Baureferent Gerd Merkle.

Foto: Barbara Gandenheimer