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Historie der Wohnbaugruppe Augsburg

Die Wohnbaugruppe Augsburg blickt auf eine lange Firmengeschichte zurück: Gegründet wurde die städtische Wohnungsbaugesellschaft 1927 mit dem Zweck, eine „sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für breite Schichten der Augsburger Bevölkerung“ zu gewährleisten. Dies ist auch heute die Aufgabe der Wohnbaugruppe Augsburg. In unseren über 10.000 Wohnungen bieten wir rund 21.000 Bürgerinnen und Bürgern ein Zuhause. Wie wichtig die Rolle der Wohnbaugruppe bereits zur Zeit ihrer Gründung war und wie das Unternehmen die Entwicklung der Stadt Augsburg mitgestaltete, zeigt unser Rückblick.

1920er Jahre: Wohnungsnot in Augsburg

Der erste Höhepunkt der großen Wohnungsnot in Deutschlands Industriestädten war im Jahr 1918 erreicht.

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Gründung der Wohnungsbaugesellschaft

Am 10. September 1927 nimmt die Wohnungsbaugesellschaft „WBG“ ihren Geschäftsbetrieb auf.

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„Neues Bauen“ in Augsburg

Der Anfang der 1930er Jahre steht unter dem Einfluss des „Neuen Bauens“, eines Architekturstils, der im Dessauer „Bauhaus“ entwickelt wurde.

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1930er Jahre: Einfluss der NS-Zeit auf den Wohnungsbau

Der Bau von Wohnhöfen und deren Architektur, wie beispielsweise des Lessinghofs, werden vom NS-Regime als marxistisches Übel diskreditiert. Ab Mitte der 1930er Jahre entstehen Volkswohnungen und Siedlungshäuser.

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1940er Jahre: Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs

Der Luftkrieg hatte große Teile Augsburgs in ein Ruinenfeld verwandelt, wobei der Ver­lust an Wohnraum be­sonders gravierend war – die Folge war erneut eine Wohnungsnot.

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Ankunft der Amerikaner

Die Beschlagnahmung von rund 500 Wohnungen durch die US-amerikanische Militärregierung stellt die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg vor wei­tere, schier unlösbare Probleme.

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1950er Jahre: Die WBG baut wieder

Der wirtschaftliche Auf­schwung ab 1949 er­laub­t der WBG, wieder Neubauprojekte in Angriff zu nehmen.

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Wohnungen für Geflüchtete

Die Zahl der Sowjetzonenflüchtlinge, die über Berlin in das Bundesgebiet kommen, wird im­mer größer.

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1960er Jahre: Bau von Werkswohnungen

Augsburg braucht Wohnraum für Arbeiter, insbesondere der MAN. Unterstützung erhält das Unternehmen von der Wohnungsbaugesellschaft.

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Neues Geschäftsfeld für die WBG

Im Spickel, Herrenbach, Hochfeld und im Bärenkeller baut die WBG viele hundert Eigenheime.

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1970er Jahre: Das Univiertel entsteht

Mit dem Univiertel wächst ein Stadtteil, der damals weit ab vom Zentrum einen für die Stadt zentralen und belebenden Inhalt hat – die Universität.

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1980er Jahre: Erneuerung der Altstadt-Quartiere

Die Kernstadt hat die wirt­schaftliche Entwicklung an sich gezogen. Dagegen dämmerte das einstmalige Handwerkerherz in den Jahr­hun­derte alten südlichen und östlichen Vor­städ­ten der Stadt vor sich hin. Betriebe schlos­sen, Häuser ver­fielen und Infrastrukturmaßnahmen unterblieben

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1990er Jahre: Gründung der AGS zur Entwicklung der Kasernenflächen

Die US-Streit­kräfte verlassen Augsburg. Die Entwicklung der Kasernenareale übernimmt die WBG-Tochtergesellschaft AGS – Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH.

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Neue Parkanlagen und Wohngebiete

Die ehemaligen Kasernenflächen werden erfolgreich umgewandelt und bieten nun die Möglichkeit zum Wohnen, Arbeiten und Erholen. 

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2000er Jahre: Modernisieren für den Klimaschutz

Auf die stetig steigenden Energiekosten und Anforderungen zum Klimaschutz reagiert die WBG mit effizienter Heiz- und Wärmeenergieeinsparung.

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Förderprogramm für Oberhausen

Der Stadtteil Oberhausen wird in das Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen. In diesem Zusammenhang modernisiert hier die WBG ihren Bestand umfangreich.

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2010er Jahre: Bedarf nach Wohnraum steigt

Aufgrund des weiter anhaltenden Zuzugs steigt der Bedarf an Wohnungen in Augsburg stärker als deren Errichtung. Hinzu kommen wichtige wirtschaftliche Institutionen wie das Technologiezentrum, das die WBG-Unternehmensgruppe gebaut hat.

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2017: Mit einem Neustart ins Jubiläumsjahr

Aus alt mach neu: 2017 feiert die WBG ihren 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Namen. Aus WBG wird Wohnbaugruppe Augsburg.

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Der erste Höhepunkt der großen Wohnungsnot in Deutschlands Industriestädten war im Jahr 1918 erreicht. Der dramatische Mangel an Wohnungen wurde durch Tausende von Kriegsheimkehrern zu­sätzlich verschärft. Die­se wurden in beschlagnahmten Häusern zwangseinquartiert oder mussten ihr Dasein in dunklen, feuchten und überbelegten Unter­künf­ten fristen. In Augs­burg wuchs bis Ende der 20er Jahre die An­zahl der woh­nungs­suchenden Bürger immens an. Die Kommune reagierte darauf u. a. mit dem Bau von Großwohnanlagen. Als eine der ersten wurde 1922 der städtische Römerhof fertig gestellt. Mitte der 20er Jahre konnte die Stadt aufgrund der staatlichen Wohnbauförderungsprogramme den Bau weiterer Wohnanlagen beginnen. Allerdings wurde dazu aufgrund sog. beleihungsrechtlicher Vorschriften eine privatrechtliche Gesellschaft benötigt.

Am 10. September 1927 nimmt die Wohnungsbaugesellschaft „WBG“ ihren Geschäftsbetrieb auf. Ziel der Gesellschaft war es, „der minderbemittelten Bevölkerung entsprechende Wohnungen … preiswert zu verschaffen“. Die von der Stadt begonnenen Wohnanlagen wurden von der WBG übernommen und fertig gestellt. Bis Ende der 20er Jahre entstanden u. a. der Eschen-, Birken-, Richard-Wagner-, Richard-Strauß-, Zeppelin-, Schubert- oder auch der Ulmenhof. 

Der Anfang der 30er Jahre stand unter dem Einfluss des „Neuen Bauens“, eines Architekturstils, der im Dessauer „Bauhaus“ entwickelt wurde. Gestaltungsprinzipien orientierten sich einerseits an der Zweckmäßigkeit und Funktionalität und andererseits an den Bedürfnissen des Menschen, u. a. nach Licht und Luft. Mit dem 1931 fertig gestellten Lessinghof entstand nach dem Schuberthof ein weiteres herausragendes Beispiel dieses Architekturstils.

Der Bau von Wohnhöfen und deren Architektur, wie beispielsweise des Lessinghofs, werden vom NS-Regime als marxistisches Übel diskreditiert. Ab Mitte der 1930er Jahre entstehen Volkswohnungen und Siedlungshäuser. Zu Gunsten wachsender Rüstungsausgaben wurde die Finanzierung des Wohnungsbaus durch die öffentliche Hand ab 1935 sukzessive gekürzt. Zudem wur­de der Bau von Wohnhöfen und deren Architektur, wie beispielsweise des Lessinghofs, vom NS-Regime als marxistisches Übel diskreditiert. Als ideologische Antwort auf die anhaltende Wohnungsmisere sollten für jeden Arbeiter erschwingliche Volkswohnungen und Selbsthilfeprogramme zum Bau von Siedlerhäusern dienen. Ab Mit­te der 30er Jahre entstanden so die Siedlung des Volkes sowie die Bärenkellersiedlung. In den Vordergrund rückte die Versorgung von Mitarbeitern in Betrieben mit Rüs­tungs­aufträgen, im Hochfeld für Mitarbeiter der Bayerischen Flugzeugwerke, später Messerschmitt AG, sowie in Lechhausen für Beschäftigte der MAN. 

Der Luftkrieg hatte große Teile Augsburgs in ein Ruinenfeld verwandelt, wobei der Ver­lust an Wohnraum be­sonders gravierend war – die Folge war erneut eine Wohnungsnot. In den ersten Nachkriegsjahren führten Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten zudem zu einem enormen Bevölkerungszuwachs. Die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs wa­ren auch für die Wohnungsbaugesellschaft beträchtlich. Schnell wurde mit der In­standsetzung von Ge­bäuden begonnen, die noch bewohnbar waren. Die WBG appellierte an ihre Mieter, sich an der Wiederherstellung ihrer Wohnungen durch Eigenhilfe oder selbst beschafftes Ma­terial zu beteiligen.

Die Beschlagnahmung von rd. 500 Wohnungen durch die US-amerikanische Militärregierung stellte die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg vor wei­tere, schier unlösbare Probleme. Am 1. April 1947 begann in der Stadt eine groß angelegte Räumung der Trümmer in den zerstörten Stadtquartieren, die erst An­fang 1950 endgültig abgeschlossen war. Bis 1948 konnte die WBG keinen Neubau errichten. Die Fertigstellung des Brückenhofs (Hochzoll) im Jahr 1949 bedeutete dann die all­mähliche Normalisierung, auch wenn dieser Bau noch als Versuchsprojekt gesehen wurde, da er überwiegend aus Trümmermaterial hergestellt wurde. 

Der wirtschaftliche Auf­schwung ab 1949 er­laub­te der WBG, wieder Neubauprojekte in Angriff zu nehmen. 1950 beschloss der Bundestag das Erste Wohnungsbaugesetz, das republikweit die Errichtung von 1,8 Millionen Wohnungen innerhalb von sechs Jahren vorsah. Dieses Gesetz för­derte den Wiederaufbau entscheidend. Der Eichenhof in Oberhausen-West wurde 1950 das größte Einzelbauvorhaben im sozialen Wohnungsbau der Nachkriegszeit in Bayern. Nach einer Bauzeit von nur wenig mehr als sechs Monaten wurden die Wohnungen an Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte sowie an bisher in außerordentlich schlechten Wohnungsverhältnissen le­benden Familien vergeben. 1953 war Bezug für die Wohnanlage an der Von-Richthofen-Straße (Hochfeld), die für Jung­familien konzipiert wur­de. Für Augsburgs noch florierende Textilindus­trie wurden am Jakober Tor Arbeiterwohnungen errichtet.

Die Zahl der Sowjetzonenflüchtlinge, die über Berlin in das Bundesgebiet kamen, wurde im­mer größer. Im Rahmen eines Sonderbauprogramms wurde 1955 für diese Menschen, mit Mitteln des Bundes und des Bayerischen Staates, die Wohnan­lage an der Geisbergstraße (Herrenbach) gebaut. Bis 1958 entstanden rund 1.400 WBG-Wohnungen im Herrenbach und Bärenkeller.

Ende der 50er Jahre bemühte sich die MAN wiederholt um die Durchführung eines größeren Bauprojekts, um Wohnungen für ihre Arbeiter zu haben. Die WBG unterstützte dieses Vorhaben aufgrund der wesent­lichen Bedeutung der MAN für Augsburg. Mit Hilfe der vom Bayerischen Staat gewährten Zins- und Tilgungsbeihilfen kam ab 1958 ein Sonderprogramm für Industriearbeiter in Gang. Die MAN überließ der WBG Baugrundstücke im Erbbaurecht zum Bau der Wohnanlagen MAN I bis IV, die 1960 fertig gestellt waren.In den Jahren 1963/64 entstanden mit dem Rudolf-Diesel-Hof wei­tere Werkswohnungen für Angestellte und Ar­beiter der MAN.

Der Kern der Unternehmensentwicklung der WBG war zwar immer der Bau von (öffentlich geförderten) Mietwohnungen, in den 60ern konzentrierte man sich aber auch auf sog. Kauf­eigenheime, Kaufan­wär­terhäuser und Be­treuungsbauten. In mehreren Stadtteilen, u. a. im Spickel, in Herrenbach, Hochfeld und Bärenkeller, waren mehrere hundert Eigenheime entstanden, die die WBG im Namen und auf Risiko der privaten Eigentümer gegen Entgelt baute. Ende der 60er Jahre wurde dieses Ge­schäfts­feld aus Ertragsgründen wieder eingestellt und erst zu Beginn der 90er Jahre wieder aufgenommen.

Ende der 60er Jahre begannen Planungen, das ehemalige Messerschmitt-Gelände „Alter Flugplatz“ für den Bau einer vielgeschossigen Trabantenstadt mit etwa 12.000 Einwohnern zu nutzen. Als 1970 Augsburg Uni­versitätsstadt werden sollte, wurden die bis dahin entstandenen Pläne in Frage gestellt. Man entschied sich, den Standort der Universität auf das Areal am Alten Flugplatz zu verlegen. Daraufhin entwickelte eine Arbeitsgruppe einen Strukturplan, der die Universität in ein Neubaugebiet integrieren sollte. Dieser Strukturplan wurde zur Grundlage des Bebauungsplans, dessen Vorgabe es war, sich an menschlichen Bedürfnissen und Dimensionen zu orientieren. Grundprinzipien der Planung waren u.a. die Bildung von Wohnhöfen, die Bauhöhenbegrenzung, eine direkte Zuordnung von Garagen zu den Wohngebäuden, Nähe der Spielplätze und sonstiger Erholungsflächen zu den Wohnungen sowie die Anordnung von Flächen des Einzelhandels und der Gastronomie in den Erdgeschossen der Gebäude. Mit dem Univiertel entstand ein Stadtteil, der damals weit ab vom Zentrum einen für die Stadt zentralen und belebenden Inhalt hat – die Universität – und sich damit wesentlich von den Satellitenstädten der damaligen Zeit unterscheidet.  

Die Kernstadt hat nach dem Zweiten Weltkrieg, bedingt durch ex­trem schnellen und intensiven Wiederaufbau, die wirt­schaftliche Entwicklung an sich gezogen. Dagegen dämmerte das einstmalige Handwerkerherz in den Jahr­hun­derte alten südlichen und östlichen Vor­städ­ten der Stadt vor sich hin. Betriebe schlos­sen, Häuser ver­fielen und Infrastrukturmaßnahmen unterblieben. Mit den Ende der 1970er Jahre zur Verfügung stehenden neuen Ins­tru­men­tarien der Städte­bauförderung sollte nun eine Revitalisierung der Altstadt erreicht werden. Die WBG als Bau­herr erneuerte in dieser Zeit mit viel Eigenkapital große Quartiere, zum Beispiel die Wohngebäude Pfärrle / Lueg­insland oder in der Georgenstraße. „Hinter der Metzg“ wur­de das Baudenkmal Kapitelhof modernisiert und daran anschließend eine Gebäudegruppe neu gebaut. Das Ulrichsviertel hat in diesen Jahren die wohl umfangreichste Wandlung erfahren. Heute kann man sich nur schwer vorstellen, dass weite Teile der Fläche unbebaut, mit leer ste­hen­den Gewerbenutzungen belegt oder mit teilweise stark heruntergekommener Bausubstanz besetzt waren. 

Die seit 1945 in Augsburg präsenten US-Streit­kräfte verließen ab Mitte der 90er Jahre ihren Standort. Die Inte­gration der drei großen Kasernenareale in die westlichen Stadtteile Augsburgs stellte eine neue große Herausforderung dar. Das Bemühen geht seither um ein sinnvolles und bedarfsgerechtes Umnutzungskonzept, das den ortspezifischen Strukturen angemessen ist. Die 1996 ins Leben gerufene Tochtergesellschaft der WBG, die AGS – Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung wird als Entwicklungsträgerin beauftragt.

Die Umwandlung der ehemaligen Flak-Kaserne (Kriegshaber Nord-West) ist gelungen. Neben den attraktiven Eigenheimen auf der Südseite des Geländes sind, getrennt durch einen Park, große Ge­werbeflächen entstanden. Vorrangiges Ziel für die Sheridan-Kaserne (Pfersee) war eine in sich geschlossene Gesamtentwicklung des Augsburger Westens mit stadtnahem Wohnen, Arbeiten und Erholen. Erstmals wurde eine Stadtteilentwicklung nach den Vorgaben der Bürger vom Baureferat umgesetzt.

1996 hat das Amt für Stadtentwicklung und Statistik für die Reese-Kaserne vier Nutzungssäulen vorgestellt: ein Stadtteilzentrum für den Augsburger Westen, ein Ort der Kultur, die „grüne Lunge“ für den Augsburger Westen und ein bevorzugtes Wohngebiet zwischen äußerer Innenstadt und Kriegshaber.

Auf die stetig steigenden Energiekosten und Anforderungen zum Klimaschutz reagiert die WBG mit effizienter Heiz- und Wärmeenergieeinsparung. Bei Modernisierungen wird u. a. auf Vollwärmeschutz an den Fassaden, Fenster mit Wärmeschutzverglasung, gedämmte Speicher- und Kellerdecken Wert gelegt. Heizanlagen werden zusammengefasst und zentral von einem Nahwärmekraftwerk versorgt. Strom und Wärme werden über elektrothermische Anlagen erzeugt.

In Augsburg wurde der Stadtteil Oberhausen in das Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen. Von Mitte der 90er Jahre an bis zum Jahr 2008 modernisierte die WBG ihren Bestand in diesem Stadtteil. Nach Abschluss der Arbeiten am Schiller-, Eschen- und Eichenhof wurde ab 2004 die Modernisierung der Gebäude östlich der Donauwörther Straße (sog. Drei-Auen-Quartier) fortgesetzt. Zusätzlich entstanden neue Wohnbauten und mit der Drei-Auen-Schule wurde gleichzeitig ein Bildungszentrum eingerichtet. 

Aufgrund des weiter anhaltenden Zuzugs und des befriedigenden Arbeitsmarktes steigt der Bedarf an Wohnungen in Augsburg stärker als deren Errichtung. Um ihren Auftrag, eine sozial verantwortliche Wohnungsversorgung zu gewährleisten, nachzukommen, schafft die WBG vermehrt neuen Wohnraum zu sozial verträglichen Mietpreisen. Neben den wohnungswirtschaftlichen Investitionen ist das Unternehmen in die Stadtentwicklung eingebunden. Das Sheridan- und Reese-Areal, ehemals Kasernen, werden zum neuen Quartier. Beim Bau der Stadtbücherei, der neuen Messehalle und des Technologiezentrums ist die WBG-Unternehmensgruppe auch Investor.

2017 feiert die WBG ihren 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt sich die Unternehmensgruppe in einem neuen Erscheinungsbild und benennt sich um: in Wohnbaugruppe Augsburg. Die vormalige WBG tritt nun als Wohnbaugruppe Augsburg | Leben auf, aus der WBG-Tochter AGS wird die Wohnbaugruppe Augsburg | Entwickeln. Die Tätigkeitsfelder beider Unternehmen bleiben dieselben, jedoch agiert das Unternehmen nun unter einer sichtbaren Dachmarke. Auch die Logos wurden mit diesem Schritt nach über 20 Jahren erneuert und spiegeln den neuen Auftritt der Wohnbaugruppe Augsburg wider.