03.05.2021

Startschuss für den Bau von 74 Wohnungen in Pfersee

Offizieller Startschuss für ein weiteres Neubauprojekt der Wohnbaugruppe Augsburg: Am heutigen Montag erfolgte unter Einhaltung der geltenden Corona-Sicherheitsregeln der Spatenstichfür den Neubau der Wohnanlage „Michaelipark“ im Stadtteil Pfersee. Auf dem Gelände der ehemaligen Spicherer Schule entstehen 74 dauerhaft bezahlbare Wohnungen, die im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EoF) errichtet werden. 

Startschuss für ein weiteres Neubauprojekt der Wohnbaugruppe Augsburg: Das Wohnungsunternehmen der Stadt Augsburg baut an der Spicherer Straße 11 - 11 f die Wohnanlage „Michaelipark“ mit 74 geförderten Wohnungen. Der Name „Michaelipark“ nimmt Bezug auf St. Michael, die nahegelegene ehemalige Stadtpfarrkirche in Pfersee. Am offiziellen Baubeginn, der am heutigen Montag im kleinen Kreis und unter Einhaltung der geltenden Hygienerichtlinien stattfand, nahmen neben Eva Weber, Oberbürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der Wohnbaugruppe Augsburg, auch Zweite Bürgermeisterin Martina Wild und Sozialreferent Martin Schenkelberg teil. „Unsere Wohnbaugruppe arbeitet weiter unermüdlich daran, mehr dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Augsburg zu schaffen. Mit dem Projekt Michaelipark kommen weitere 74 Neubauwohnungen dazu. Die klimaschonende Holzbauweise zeigt deutlich, dass geförderter Wohnungsbau sowohl nachhaltig als auch hochwertig sein kann“, betont Oberbürgermeisterin Weber.

Renommiertes Architekturbüro mit Schwerpunkt Holzbau

Auf einer Grundstücksfläche von rund 7.500 Quadratmetern entstehen barrierefreie 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen sowie 4 rollstuhlgerechte Wohnungen in insgesamt sieben Gebäuden. Die Wohnanlage wird in klimaschonender Holz-Bauweise (KfW Effizienzhaus 40) errichtet. Um bei dem Projekt im Herzen von Pfersee eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität zu gewährleisten, hat die Wohnbaugruppe Augsburg 2018 einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Das Preisgericht entschied sich für den Entwurf von HK Architekten (Hermann Kaufmann + Partner ZT GmbH) aus Vorarlberg, ein renommiertes Büro für Holzbau, das die Planung der Wohnanlage übernommen hat. Die Gesamtkosten für das Projekt, das im 1. Quartal 2023 fertiggestellt werden soll, liegen bei voraussichtlich ca. 25 Mio. Euro. Vom Freistaat Bayern wurde im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung ein Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro gewährt.

Einkommensorientierte Förderung

Um das Neubauprojekt vor dem Hintergrund der aktuell hohen Bau- und Grundstückspreise wirtschaftlich errichten zu können, wurde eine Zielmiete von 12,50 Euro pro Quadratmeter von der zuständigen Bewilligungsstelle, dem Amt für Wohnbauförderung und Wohnen der Stadt Augsburg, genehmigt. Dank der Einkommensorientierten Förderung erhalten alle Mieterinnen und Mieter einen monatlichen Zuschuss, der vom jeweiligen Einkommen abhängig ist. So liegt beispielsweise in der niedrigsten Einkommensstufe die Belastung für den Mieter bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. In der obersten Einkommensstufe werden die Kosten auf 9,00 Euro pro Quadratmeter gemildert. „Das Förderprogramm des Freistaats ist für weite Teile der Augsburger Bevölkerung ausgelegt. Insbesondere Familien haben hier gute Chancen auf eine dauerhaft bezahlbare Wohnung“, betont Martin Schenkelberg. Infrage kommen kann beispielsweise eine fünfköpfige Familie mit einem Bruttojahreseinkommen von bis zu rund 100.000 Euro.

Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum 

Insgesamt plant die Wohnbaugruppe Augsburg 2021 den Baustart von 318 Wohneinheiten mit einem Investitionsvolumen von rund 109 Millionen Euro. „Unser Auftrag ist es, bis 2026 unseren Wohnungsbestand auf rund 11.000 Wohneinheiten zu erweitern. Der Michaelipark ist eines von insgesamt vier Neubauprojekten, mit denen wir in diesem Jahr beginnen“, erklärt Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg. „Darüber hinaus werden wir bis Ende dieses Jahres voraussichtlich 234 Neubauwohnungen an ihre Mieter übergeben dürfen.“ Den nächsten Spatenstich für die Wohnanlage „Reesepark II“ mit 135 Wohnungen feiert die Wohnbaugruppe bereits in der kommenden Woche. Daneben ist für dieses Jahr noch der Baustart für die Projekte „Sheridanpark II“ mit 62 Wohneinheiten und „Prinz Karl“ mit 47 Wohneinheiten geplant.

Symbolisch zum Spaten griffen (v. li.) Sozialreferent Martin Schenkelberg, Thomas Mayr (Prokurist Dobler GmbH), Zweite Bürgermeisterin Martina Wild, Bernd Silbermann (Abteilungsleiter Technik bei der Wohnbaugruppe), Oberbürgermeisterin Eva Weber, Wohnbaugruppe-Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe sowie Leo Dietz (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbaugruppe) und Architekt Roland Wehinger (Geschäftsführer HK Architekten).

Foto: Barbara Gandenheimer, Visualisierung: Thomas Knapp

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