26.04.2023

Neue Firmenzentrale der Wohnbaugruppe Augsburg feiert Richtfest

Der Bau der neuen Firmenzentrale der Wohnbaugruppe Augsburg schreitet planmäßig voran und erreicht den nächsten Meilenstein: Am Mittwoch, 26. April, wurde das Richtfest für das Projekt mit rund 150 Gästen gefeiert. Der Einzug soll voraussichtlich im Juli 2024 erfolgen.

Das Wohnungsunternehmen der Stadt startete im Sommer 2021 mit den Bauarbeiten der neuen Firmenzentrale. Die Entscheidung für einen Neubau fiel, da die Räumlichkeiten an der Rosenaustraße seit Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Um weiterhin ihrem Gründungsauftrag – Augsburg nachhaltig mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen – gerecht zu werden, baut die Wohnbaugruppe einen modernen Firmensitz an der Bürgermeister-Ackermann-Straße. Am heutigen Mittwoch wurde nun das Richtfest gefeiert.

Bezahlbarer Wohnraum für Augsburg bleibt gesichert

„Die Wohnbaugruppe Augsburg blickt mit ihren über 95 Jahren auf eine traditionsreiche und erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Als das Wohnungsunternehmen der Stadt Augsburg stellt sich die Wohnbaugruppe Augsburg Leben der Aufgabe, breite Schichten der Augsburger Bevölkerung mit dauerhaft bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Mit dem Bau einer neuen Firmenzentrale sichert die WBG die Zukunft des geförderten Wohnungsbaus in Augsburg“, erklärte Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbaugruppe Augsburg Eva Weber. Daneben kümmert sich die städtische Tochter auch um die baufachliche Qualität vieler Schulen und Kindertagesstätten sowie die Entwicklung der ehemaligen Kasernenflächen.

Personelles Wachstum seit Jahren nur noch eingeschränkt möglich

Kurz nach ihrer Gründung 1927 bezog die Wohnbaugruppe ihren Sitz im Schuberthof in Pfersee. Dieses Gebäude, ein gewichtiges Einzelbaudenkmal im Bauhausstil, wurde vollständig als Wohngebäude konzipiert, der Kopfbau aber für Büros umgenutzt. Um die Flächen in den letzten Jahren noch leicht zu erweitern, wurde ein Büropavillon im Innenhof aufgestellt und freiwerdende Wohnungen vorübergehend zu Büroflächen umgebaut. Eine weitergehende Ausdehnung ist hier nicht möglich, die Umsetzung heutiger Selbstverständlichkeiten wie etwa der Barrierefreiheit nicht realisierbar. Eine Schaffung weiterer Arbeitsplätze ist jedoch notwendig, um den wachsenden Aufgaben – nicht nur in den Bereichen Neubau und Bestandsmodernisierung, sondern auch in der Verwaltung des wachsenden Bestands – gerecht zu werden. Im Sommer 2024 soll der Umzug an die Bürgermeister-Ackermann-Straße erfolgen. Damit trägt die zukünftige Adresse den Namen des Gründervaters der Wohnbaugruppe, Friedrich Ackermann.

Kostenkorrektur

Die Kosten für das Projekt sind zuletzt leicht gestiegen. Statt von ca. 46,3 Mio. € geht das Unternehmen aktuell von etwa 48,2 Mio. € aus. Die rund 3,9 % Preissteigerung auf die Kostenberechnung aus dem April 2020 zeigt zum einen die solide Planung, zum anderen haben wir von guten Konditionen bei den darauffolgenden Vergaben profitiert. Zum Vergleich: Allein in den Jahren 2021 und 2022 stiegen die Baukosten deutschlandweit jeweils um über 15 % (Quelle: destatis.de).  „Wir sind sehr zufrieden, nach einem reibungslosen Bauverlauf heute den Hebauf für unsere neue Zentrale feiern zu dürfen“, so Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe. „Ende März konnten sich auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort ein Bild machen, wie ihr neuer Arbeitsplatz einmal aussehen wird. Die Vorfreude auf den Umzug Mitte kommenden Jahres ist groß.“

Umzug schafft Wohnpotenzial

Der Neubau schafft nicht nur mehr Platz für Mitarbeitende, sondern setzt zeitgleich Flächen für bezahlbaren Wohnraum frei. Durch die neue Firmenzentrale können die Standorte der Verwaltung im Schuberthof und der Werkstatt an der Schillstraße vereint werden. Allein für das Gelände in Lechhausen liegt ein bestandskräftiger Vorbescheid für 118 Wohneinheiten vor. Da die Wohnbaugruppe Augsburg hier Eigentümerin des Grundstücks ist, entfallen Kosten für den Ankauf in Höhe von jedenfalls 7,5 Mio. €.

Hohe Fördersumme für energieeffizienten Neubau

Durch die Realisierung des höchsten energetischen Standards für Nichtwohngebäude – KfW Effizienzhaus 40 EE – trägt das Projekt zudem dem Klimaschutz Rechnung. Für den Neubau sind daher 3,7 Mio. € aus Mitteln der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zugesagt. Das Gebäude wird zudem im weithin anerkannten DGNB-Gold-Standard errichtet und sichert dadurch eine nachhaltige Ausrichtung gemäß den Kriterien Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles. Letzteres wird durch die hohe Qualität der neuen Arbeitsräume ermöglicht, die entsprechend der Anforderungen an Gesundheit, Behaglichkeit und Nutzerzufriedenheit gestaltet werden.

Foto: Nikky Maier/Wohnbaugruppe Augsburg

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